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Sachsendreier rockt in Dresden
By Torsten | Juli 17, 2006
Wenn Querflöte, Saxophon und Geige bereitgelegt werden, dann ist es wieder soweit: der Sachsendreier, ein Musikkonzept der Bands electra, lift sowie Stern-Combo Meissen ist gemeinsam auf Tour.
So war es auch am Samstag, den 15.07.2006. Dresden, die sächsische Kulturmetropole, genauer der Theaterplatz vor der Semperoper, war Aufführungsort für das Sachsendreier-Konzert. Ich habe schon viele Konzerte der drei Bands miterlebt, doch bei keinem waren so viele Menschen da, wie hier. Schätzungsweise 5.000 Menschen (vielleicht auch mehr?) bevölkerten den Theaterplatz zwischen Hofkirche, Semperoper und Dresdner Zwinger.
Es war schon ein Erlebnis zu erleben wie Bernd Aust sein Querflötensolo beim “Türkischen Marsch” nein nicht spielt, sondern zelebriert und die Menschen auf dem Theaterplatz voller Begeisterung mitklatschen. Das solch meisterhaft gemachter Artrock immer noch eine begeisterte Fanschar hat, hat dieses Konzert eindrucksvoll bewiesen.
Stephan Trepte überraschte mal wieder mit längeren Haaren und Bart. Eine Überraschung gelang auch IC Falkenberg, der sich in das Duett von Stephan Trepte und Werther Lohse bei “Mein Herz soll ein Wasser sein” einklinkte.
Bei Stern-Combo Meissen bemerkt man immer noch die Lücke, die Reinhard Fissler hinterlassen hat. Sie endgültig zu schließen wird sehr schwer werden.
All das wird aber vergessen, wenn “Mampe” Peter Ludewig die Bühne betritt und das Publikum mit seinen Liedern mitreißt.
Zum Abschluß gab es, fast schon traditionell “Wasser und Wein” gesungen vom Publikum.
Trotz der Verzögerungen beim Soundcheck, wurde das Konzert ein voller Erfolg und war dann irgendwie nach ca. 2,5 Stunden viel zu schnell zu Ende. Noch jetzt bin ich von diesem Konzert so beeindruckt, daß es mir schwer fällt alles in Worte zu fassen.
Topics: Musik | 2 Comments »

April 23rd, 2007 at 20:02
Hallo Thorsten, warst du schon einmal in Dresden und konntest im Dunkeln das schöne Lichterspiel der Altstadt an der Elbe bewundern? Gerade der Platz vor der Semperoper wird wunder schön und läd förmlich zu einem Spaziergang ein. Dort kann man das Schloß, das Grüne Gewölbe und die neu errichtete Frauenkirche bewundern, die fast gänzlich aus freiwilligen Spenden neu aufgebaut werden konnten. Dafür waren zwar einige hundert Millionen von Nöten aber es hat sich gelohnt. Auch dort werden mittlerweile nicht nur wegen dem geschichtsträchtigen Austragungsort sondern auch wegen der Arkustik Konzerte gegeben.
Viele Grüße, Uwe
April 23rd, 2007 at 20:03
Sorry, ich meinte natürlich Torsten.