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Niedrigenergiehäuser
By Torsten | August 10, 2006
Unter Niedrigenergiehaus versteht man Neubauten, oder auch sanierte Altbauten, die das jeweilige gesetzlich geforderte energietechnische Anforderungsniveau unterschreiten. Der Energiebedarf darf pro m² beheizter Wohnfläche und Jahr 5 bis 7 Liter Heizöl oder 5 bis 7 Kubikmeter Erdgas betragen.
Aus jedem Gebäudeentwurf oder Gebäudesanierung lässt sich ein Niedrigenergiehaus realisieren wenn man gewisse Regeln berücksichtigt:
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im Außenwandbereich einströmende kalte Außenluft muss möglichst schnell und außerhalb der Aufenthaltszone erwärmt werden, dies gelingt nur in Kombination mit optimierten Außenluftdurchlässen
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die Heizkörper sollten stets unter den Fenstern installiert sein.
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Bei Flächenheizungen sind besondere Überlegungen erforderlich zur Verringerung der Zugluft
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Richtige Anordnung der Zu- und Abluftanlagen bzw. durch Weitwurfdüsen
So genannte Passivhäuser sind hoch gedämmt und kommen ohne Heizungsanlage mit Heizkessel, Rohrsystem, Heizkörpern, Brennstofflager und Schornstein aus. Diese Ersparnis macht sich deutlich bemerkbar. Wärmedämmende Bauteile, die Luftdichtheit des Gebäudes, Lüftungsanlage etc. spielen dabei eine große Rolle. Die Wärmeerzeugung wird durch die Sonneneinstrahlung erreicht. Vorteilhaft wären die die Ausrichtung großer Fensterflächen Richtung Süden. Herkömmliche Fensterrahmen sind für Passivhäuser nicht geeignet. Um die Wärme aus der Sonneneinstrahlung nicht durch den Fensterrahmen zu verlieren, brauchen Passivhäuser Fensterrahmen von besonders hoher thermischer Qualität. Dann kann mehr Solarenergie in den Raum gelangen, als Wärmeenergie verloren geht.
Die Verwendung des Solarsystems für die Heizunterstützung wäre daher nicht sinnvoll, da ein Passivhaus in der Regel nur von Dezember bis Februar Heizwärme benötigt. Die Sonnenenergie kann in dieser Zeit für die Warmwasserbereitung eingesetzt werden. Nur an wenigen besonders kalten Tagen im Jahr läuft eine Notheizung. Sie benötigt bei einem kleinen Gebäude jedoch nur sehe geringe Energie. Im Idealfall entfallen alle Energiekosten für die Heizung oder liegen im Jahr unter 150 Euro.
Der Wohn- und Lebenskomfort ist zudem noch größer, da in allen Wohnbereichen stets gleichmäßige Temperatur herrscht. Zugluft bedingt durch die winterliche Kälteabstrahlung von den Innenseiten der Außenbauteile kommt nicht mehr vor.
Passivhäuser sind staub- und allergiefrei durch die hocheffiziente Lüftungsanlage. Die herkömmliche Fensterlüftung hat bei dieser Art von Häusern Nachteile, sie verschwendet die Energie und ist überwiegend eine Zufallslüftung. Natürlich kann man in einem Passivhaus wie auch in jedem anderen Haus lüften. Im Sommer stellt man die gesteuerte Luftzufuhr einfach aus und man kann nach belieben alle Fenster öffnen. Ansonsten ist das lüften einfach nicht notwendig, da man auch im Winter eine ständige Frischluftzufuhr hat. Die Lüftungsanlage transportiert die frische Luft über Kanäle in die verschiedenen Wohnbereiche, verbrauchte Luft wird in der Küche und den Sanitärräumen abgesaugt und nach außen transportiert. Der Lüftungswärmetauscher erwärmt die kalte Frischluft. Die Wärmeübertragung erfolgt ohne Energiezufuhr.
Topics: Allgemein | 2 Comments »

August 22nd, 2006 at 14:25
Energiesparhäuser und Passivhäuser werden von der Bank für Wiederaufbau gefördert! Siehe
http://www.kfw-foerderbank.de
Zum anderen hab ich mit einem gesprochen, der eine Palletheizung und eine ‘Warmwasseranlage’ aufm Dach hat: Der hat sich geärgert, weil er nie Erdgas benutzt, aber Anschlußgebühr zahlen muß! Also besser für Notfälle ne Gasflasche hinzustellen!
Oktober 2nd, 2006 at 20:39
Wie wikipedia schreibt haben Passivhäuser ihrer Definition nach einen Heizenergiebedarf von höchstens 15 kWh/(m²a) das entspricht 1,5 Liter Heizöl je Quadratmeter.