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Direktbank oder Onlinebroker?

By Torsten | Oktober 2, 2006

Ein Depot ist schnell eröffnet, doch nur wer sich einmal ernsthaft mit der Wahl des richtigen Anbieters auseinander gesetzt hat, wird hinterher zufrieden seinen Wertpapiergeschäften nachgehen können.
Grundsätzlich stellt sich zuerst einmal immer die Frage: eröffne ich ein Depot bei meiner Hausbank, einer günstigen Direktbank oder einem reinen Onlinebroker?
Ein Depot bei der kontoführenden Hausbank kann immer dann sinnvoll sein, wenn nur ab und an Aktienkäufe getätigt werden bzw. darüber vorwiegend Fondssparpläne und ähnliches bespart werden, denn im Vergleich zu den Angeboten der Direktbanken und Broker mangelt es den Depotangeboten der Filialbanken oftmals an Funktionen und Tools, die aktive Trader für Ihre Wertpapiergeschäfte benötigen.
Im Bereich der Direktbanken gibt es schon wesentlich bessere Angebote für ein Wertpapierdepot. So stellen Banken wie die Citibank AG ihren Kunden leistungsfähige Depotlösungen zur Verfügung, die neben der Möglichkeit zum Intraday-Handel auch umfangreiche Tools und Auswertungsfunktionen umfassen. Damit konkurrieren gute Aktiendepots von Direktbanken wie der Citibank AG oder der 1822direkt mit den Angeboten der reinen Onlinebroker.
Die leistungsfähigsten und besten Angebote für Wertpapierdepots gibt es im Bereich der reinen Onlinebroker, wie ein Depotvergleich zeigt. Hier stehen Echtzeitkurse, Analysetools sowie Tradingssoftware zur Verfügung, die ein aktives Traden sowie effizienten Intraday-Handel erst möglich machen.
Im Vergleich zeigt sich, dass für langfristig orientierte Anleger, die nur nebenher ab und an einmal Aktien oder Fonds kaufen, durchaus die Angebote der Filialbanken oder der Hausbank völlig ausreichend sind, während aktive Trader besser auf die Brokerage-Lösungen der Direktbanken und reinen Broker zurückgreifen sollten.

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