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Anno 1602
By Torsten | Oktober 16, 2006
Anno (lat.: im Jahre) ist der Name einer Reihe einer von Computerspielen, die als Wirtschaftssimulation ausgelegt sind. Die bisher erschienen PC-Spiele Anno 1502 und Anno 1602 waren vor allem in Deutschland sehr erfolgreich.
Anno 1602 erschien im März 1998 und benötigte lediglich eine 100 Mhz CPU und 16 MB Arbeitsspeicher. Es bietet Einzel- und Mehrspielermodus, wobei letzterer LAN und Internet unterstützt. Das Spiel geht auf eine Kooperation der Firma Max (Österreich) und des Spieleentwicklers Sunflowers (Deutschland) zurück.
Die Wirtschaftssimulation versetzt den Spieler zurück in das Jahr 1602 wie der Name schon verrät. Aufgabe ist es, eine unentdecke Inselwelt zu erkunden. Ausgestattet mit einem geringen Vorrat an Geld, Rohstoffen, Nahrungsmittels und Werkzeugen gilt es mit einem Segelschiff die virtuelle Welt zu bereisen und eine zur Besiedelung geeignete Insel in Besitz zu nehmen.
Im Endlosmodus wird die virtuelle Welt von Ureinwohnern bevölkert, Piraten treiben in den Gewässern ihr Unwesen, drohen Feuerkatastophen, Dürreperioden oder sogar die Pest. Der Geschicklichkeit des Spielers ist es überlassen, „seine“ Bewohner weiter zu entwickeln. Gestartet wird mit einfachen Ponieren, die zu Bürgern, Kaufleuten und Aristokraten werden können.
Mit der Dauer des Spiels werden die Einwohner des digitalen Reiches immer anspruchsvoller und stellen auch für einen Spieleexperten eine herausforderung dar: Sie wollen nicht nur ernährt werden sondern fordern nach und nach auch Kleidung, Schmuck sowie Genussmittel (Alkohol, Tabak, Gewürze, Kakao). Doch auch die Städte wollen ausgebaut werden, um die nächste Entwicklungsstufe zu erreichen. Kirchen, Schulen, Thater, Badhäuser, Kathdralen und Universitäten wollen nicht nur gebaut, sondern auch erhalten werden. Im Gegenzug kann der Spieler an der Steuerschraube drehen.
Die Kunst ist es, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Entwicklung der Bevölkerungszahl (die von Rohstoffen, Nahrung und Steuerbelastung abhängig ist), der Zufriedenheit der Bevölkerung (welche u.a. an die Versorgung mit Luxusgütern gebunden ist) und der
fiskalischen Komponente (Einnahmen / Ausgaben).
Neben Endlosmodus bietet Anno 1602 auch kleinere Spielhäppchen, sogenannte Kampagnen. Hier müssen die Spieler gegenüber Gegnern bestimmte Ziele erreichen.Als Wirtschaftssimulation ist das Computerspiel vor allem auf Handel und Diplomatie ausgelegt. Die Kriegskomponente wurde bei weitem nicht so liebevoll ausgebaut.
Topics: Computer | 1 Comment »

Oktober 24th, 2006 at 22:21
Anno 1602…
“Ausgestattet mit einem geringen Vorrat an Geld, Rohstoffen, Nahrungsmittels und Werkzeugen gilt es mit einem Segelschiff die virtuelle Welt zu bereisen und eine zur Besiedelung geeignete Insel in Besitz zu nehmen.”
Da ich damals zu den ungeduldigen PC Spielern gehörte hatte ich natürlich den entsprechenden Cheat, um über unbegrenzte Recourcen zu verfügen. Man war quasi nicht zu schlagen – einmal hatte ich alle Inseln unter Kontrolle. Da hat schon nur das noch Zuschauen Spass gemacht…