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Günstige Fremdmittel und Eigenkapital- die Formel für eine solide Immobilienfinanzierung

By creative24 | Februar 15, 2007

Wer plant, in eine eigene Immobilie zu investieren, sollte vorab eine realistische Selbsteinschätzung seiner eigenen finanziellen Möglichkeiten vornehmen. Damit es nicht zu finanziellen Engpässen bei den monatlichen Abzahlungsraten kommt, muss vorab ein gründlich durchdachter Finanzierungsplan erstellt werden, der auch finanzielle Spielräume ermittelt. Anhand eines Haushaltsplanes kann der Darlehensnehmer ermitteln, wie sich Kosten und Einnahmen gegenüber stehen.
Wer seit längerem vorhat, in eine Immobilie zu investieren, hat zumeist schon einen Bausparvertrag abgeschlossen.

Mit einem Bausparvertrag können sich der Darlehensnehmer mittel- bis langfristig Eigenkapital für die Finanzierung seiner Immobilie ansparen und gleichzeitig die Weichen für ein Bauspardarlehen legen. Bausparmittel stellen eine ausgewogene Immobilienfinanzierung dar und der Bauherr hat die Möglichkeit, bereits Jahre vor dem Bau oder Kauf einer Immobilie sich ein zinsgünstiges Darlehen zu sichern. Die gesamte Bausparsumme setzt sich aus Bausparguthaben und Bauspardarlehen zusammen. Ein Bauspardarlehen eignet sich für alle wohnwirtschaftlichen Maßnahmen wie beispielsweise den Bau oder Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung, für den Anbau, den Umbau oder die Erweiterung eines Hauses, zur Ablösung von Hypotheken und Grundschulden, sowie für Modernisierungsarbeiten.
Zu den weiteren Vorteilen dieser Darlehensart gehört die Planungssicherheit, da der Bausparer bereits bei Vertragsabschluss erfährt, welche monatliche Belastung ihn erwartet. Hinzu kommt, dass das Bauspardarlehen durch eine nachrangige Grundschuld abgesichert werden kann. Hinzu kommt auch, dass meist bei den Bausparkassen eine Sondertilgung oder eine sofortige Rückzahlung möglich ist, um so schneller entlastet zu werden. Allerdings sollte sich der Darlehensnehmer rechtzeitig über Sondertilgungsmöglichkeiten informieren und auch Vergleiche unternehmen, damit er von den günstigsten Konditionen profitieren kann.
Für Selbstnutzer einer Immobilie bietet nach wie vor der Klassiker unter den Darlehen, das Annuitätendarlehen, die meisten Vorzüge. Über eine feste Laufzeit zahlen Kreditnehmer gleich bleibend hohe Raten, in denen Zins und Tilgung enthalten sind. Die Laufzeiten variieren, wobei sich beim derzeitig relativ günstigen Zinsniveau die Vereinbarung einer längeren Festschreibung anbietet.
Dabei gilt, dass die Zinsfestschreibungszeit bei Annuitätendarlehen oftmals fünf oder zehn Jahre beträgt. Der endgültige Zeitraum jedoch sollte abhängig vom aktuellen Zinsniveau gemacht werden. Sind für die Zukunft höhere Zinsen zu erwarten, sollte sich der Darlehensnehmer für eine längere Zinsfestschreibungszeit entscheiden. Im Auge ist auch eine meist erforderliche Anschlussfinanzierung zu behalten, die dann zu meist anderen Konditionen abgeschlossen werden muss. Diese muss auch nicht zwingend bei der Bank abgeschlossen werden, die für die Erstfinanzierung zuständig war. Vergleiche können unter Umständen dazu beitragen, die besten Konditionen nutzen zu können.

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