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Die Gedenkmünzen – das 50-Jahr-Jubiläum Europas
By Torsten | Juni 22, 2007
Am 25. März 2007 versammelten sich anlässlich der Präsentation einer besonderen Münze verschiedene Mitglieder in Berlin. Hierbei handelt es sich um die außergewöhnliche Münzprägung zur Feier des 50. Jubiläum Europas – die 2-Euro-Gedenkmünze “50 Jahre Römisches Verträge” und die identische Silbermünze sowie eine Sonderbriefmarke. Es wurde eine Gedenkmünze mit einem Motiv gewählt, das in den 13 Ländern Europas gleich ist.
Bei den Vertretern sind die Bundeskanzlerin von Deutschland Angela Merkel (Präsidentin des Europäischen Rates), José Manuel Barroso ( Präsident der Europäischen Kommission) und Hans-Gert Pöttering (Präsident des Europaparlamentes) zu nennen. Berlin wurde als Austragungsort gewählt, da die Bundesrepublik Deutschland zurzeit die EU-Ratspräsidentschaft besitzt.
Vor genau 50 Jahren unterzeichneten Deutschland, Belgien, die Niederlande, Frankreich, Italien und Luxemburg in Rom die Verträge zur Gründung der EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft). Dadurch sollte sich ein modernes Europa mit Kommission, Ministerrat, Abgeordneten-Versammlung und Europäischem Gerichtshof entwickeln. Als Repräsentant für die Bundesrepublik Deutschland unterzeichnete Konrad Adenauer 1957 die Verträge.
Das oben erwähnte Motiv, welches in allen Ländern das gleiche sein sollte, wurde von allen europäischen Ländern zusammen erstellt, was auf das moderne Europa mit Zusammenhalt und Einigkeit hinweisen soll.
Auf der Münze zu erkennen ist das aufgeschlagene Vertragswerk mit den Signaturen der sechs Mitglieder, die dadurch den Weg zur Gründung Europas ebneten. Das sternenförmige Straßenpflaster der Piazza del Campidoglio in Rom ist im Hintergrund zu finden.
Die Entstehung der Münze stellte im Vorfeld einige Länder vor Probleme. Als ein Beispiel ist die Niederlande zu nennen. In den Niederlanden war gesetzlich festgelegt, dass auf der Euro-Münze ausschließlich das Porträt des Staatsoberhauptes – in diesem Fall Königin Beatrix – abgebildet sein darf. Für die 2-Euro-Gedenkmünze wurde das Gesetz geändert.
Ein ähnliches Problem stellte das Gesetz i Luxemburg dar. Ebenso wie in den Niederlanden durften nur Münzen mit der Abbildung des Staatsoberhauptes geprägt werden. Zu einer Gesetzesänderung kam es nicht. Luxemburg löste dieses Problem, indem auf der Münze je nach Blickwinkel das gewählte Motiv oder das Porträt im Sinne eines Profils des Großherzogs Henri zu sehen ist.
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