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Die Unfallversicherung
By imv | Juni 27, 2007
Die Unfallversicherung gehört mit zu den berühmten fünf Säulen des deutschen Sozialversicherungsnetzes. Neben der Krankenversicherung, der Arbeitslosenversicherung, der Pflegeversicherung und der Rentenversicherung ist sie zwar nicht die unbedingt wichtigste, aber nicht außer Acht zu lassen.
Sollte doch jeder bedenken, dass seine Arbeitskraft seinen Lebensunterhalt finanziert und hierbei ist es vollkommen egal, ob es sich hier um den “kleinen” Arbeiter handelt oder einem Unternehmer – die Folgen können für jeden absolut verheerend sein.
Ein einziger Unfall kann ganze Familien in den finanziellen Ruin stürzen – aus diesem Grund wurde die Unfallversicherung zur Absicherung des Versicherten geschaffen. Um die gesetzlichen Leistungen aufzustocken, bieten die Versicherungsunternehmen inzwischen natürlich auch hier private Zusatzversicherungen an.
Wenn man sich einmal folgende Zahlen durchliest, macht das sogar durchaus Sinn.
In Deutschland geschieht alle fünf Sekunden ein Unfall, bei dem ein Mensch in Mitleidenschaft gezogen wird – macht pro Jahr aufgerundet ungefähr sechs Millionen.
200.000 dieser Unfälle führen zur Erwerbsunfähigkeit – zeitlich begrenzt oder sogar dauernd.
Das ist für den Betroffenen und seiner Familie nicht nur gesundheitlich – egal ob physisch oder psychisch – ein Schock, sondern vor allem auch in finanzieller Hinsicht.
Kann ein Unfall doch für viele auch das ständige Arbeitsaus bedeuten. Was, wenn man grad erst seine Traumimmobilie erworben hat und die Kinder studieren wollen?
Dabei passieren die wenigsten dieser Unfälle auf der Straße. Allein die Hälfte davon geschehen während der Freizeit bei Sportbetätigungen oder ganz banal während der Hausarbeit. Nicht umsonst mahnen viele Versicherungsunternehmen besonders Hausfrauen zur Vorsicht.
Besonders in der Freizeit bei Sport und Spaß greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht – denn diese gilt lediglich für die Arbeit oder Schule.
Und genau hierfür bieten die Versicherer zusätzliche private Unfallversicherungen an. Wenn man die Zahlen liest, sollte jeder einmal darüber nachdenken – immerhin haben sich mittlerweile 40 Prozent aller Bundesbürger für diese Zusatzversicherung für den Privatbereich entschieden.
Und wenn man dann noch bedenkt, dass gerade bei Jugendlichen und Kindern das Risiko noch weitaus höher ist, privat einen Unfall zu erleiden, sollte man ganz schnell seinen Versicherungsmakler anrufen. Denn bei dieser Altersgruppe liegt das Unfallrisiko im Schnitt bei 60 bis 70 Prozent – man beachte hierbei, dass auch Kinder nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung berücksichtigt werden, wenn der Unfall nicht in der Schule oder auf dem Schulweg geschah.
Wer diese Zahlen gelesen hat, sollte auf jeden Fall schnell handeln. Jeder weiß, wie schnell ein Unfall geschehen kann, einige haben es vielleicht gar schon am eigenen Leib schmerzhaft erfahren müssen. Um die passende Unfallversicherung zu finden, sollte ein Unfallversicherungsvergleich durchgeführt werden. Eine Kombination mit einer Lebensversicherung, bei der eingezahlte Beiträge am Ende der Laufzeit wieder ausgezahlt werden, kann unter Umständen sinnvoll sein.
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