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Digitale Rekonstruktion eines antiken Weihwasserautomaten und anderer antiker Techniken
By epromod | Juli 20, 2007
Die Konstruktion des antiken Weihwasserautomaten, der das Prinzip der Schwerkraft ausnutzte, sieht verhältnismäßig einfach aus. Die durch einen Schlitz eingeworfene Münze fiel auf eine kleine Platte, die am längeren Ende eines Hebelarmes befestigt war. Durch ihr Gewicht bewegte sich der Hebel wie ein Waagebalken nach unten, wobei sich die Platte in Schräglage stellte und die Münze in die Opferkasse gleiten ließ. Gleichzeitig öffnete der kürzere Hebelarm ein Ventil, so dass aus einem Sammelbehälter mit Schwimmer ein bestimmtes Quantum Weihwasser ausfließen konnte.
Neben solchen “Wunderwerken” der antiken Technik wie den hier beschriebenen Automaten, deren Konstruktions- und Funktionsprinzipien längst aufgehellt sind, sorgen gelegentlich Neufunde von Gerätschaften oder Apparaturen, deren Zweckbestimmung selbst der Wissenschaft nicht ohne weiteres erklärbar ist, für Überraschungen.
Da die Rekonstruktion vergangener Technik oft sehr aufwendig und kostenintensiv ist, müssen sich Museen oft mit einer bildlichen Darstellung begnügen. Wenn aber auch die Funktionsweise einer Konstruktion zu beschreiben ist, wird man mit der bildlichen Darstellung oft nur ein befriedigendes Ergebnis erreichen.
Heute nun sollen die antiken Techniken mit der 3d Visualisierung und 3d Animation rekonstruiert werden. Durch den Einsatz von 3d Design in Museen, kann dem Benutzer die Funktionsweise der antiken Technik auf eindrucksvolle Art und Weise präsentiert werden.
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