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Die Augenoperation
By lollorosso | September 20, 2007
Lasik ist die Abkürzung für “Laser In Situ Keratomileusis”, was auf Deutsch etwa soviel wie “Operatives Gewebe abtragen im Inneren der Augen Hornhaut” bedeutet. Diese Methode ist in Deutschland im Moment die beliebteste für eine Verbesserung der Sehschärfe. Die Patienten haben nach einer Lasik Operation keine Schmerzen und können sofort scharf sehen. Da die Operation unterhalb der Hornhautoberfläche, welche sehr schmerzempfindlich ist, vorgenommen wird und nicht auf dieser. Bevor die Operation durchgeführt werden kann muss festgestellt werden, ob die Hornhautdicke ausreichend ist um operieren zu können. Bei der Lasik Operation wird die Hornhaut auf einer Seite aufgeschnitten vom restlichen Gewebe losgelöst und inklusive der schmerzempfindlichen Epithels auf eine Seite des Auges geklappt. Mit dem Laser werden die Korrekturen dann auf dem frei liegenden Gewebe durchgeführt. Die Zellen werden aufgespaltet und Abgetragen, so dass der Patient danach scharf sehen kann. Die Dauer der Operationen variieren, da bei den Patienten verschieden viel Gewebe abgetragen werden muss. Das aufgeklappte Gewebe, auch Flaps genannt, wird am Ende der Operation wieder an die ursprüngliche Position gebracht und wächst dort selbständig wieder Fest. Bis alles komplett verwachsen ist dauert es zwischen einigen Wochen und einigen Monaten, die äußeren Bereichen wächst der Flap allerdings schon nach ein bis zwei Tagen fest. Der Schnitt wird von der Epithel schnell überwachsen und nach der Zeit wächst der Schnitt auch tiefer wieder zu, der Flap kann aber trotzdem auch nach vielen Jahren noch angehoben wurden, was aber im alltäglichen Leben zu keinen Problemen führt. Lasik ist nicht möglich, wenn die Augenkrankheit Keratokonus für die Sehfehler verantwortlich ist. Nur wenn die Hornhaut dicker oder genau 500 µm beträgt und die Dioptrien zwischen -10 und +4 liegt ist eine Lasik möglich. Bei weniger als 1% der Patienten kommt es während oder nach der Operation zu Komplikationen, welche aber leicht behoben und behandelt werden können.
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