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Haarkosmetik: Die Anforderungen an Industrie und Friseure wachsen

By Elke Lohre | Oktober 3, 2007

In den letzten Jahren hat es im Bereich der Haarkosmetik und Haarpflege gewaltige Veränderungen gegeben. Früher wurde das gekauft, was gefiel; heute sind Kunden und Kundinnen viel mehr darauf bedacht, Produkte zu erstehen, die gesundheitlich unbedenklich sind; mit anderen Worten: Man bzw. Frau lässt nicht mehr alles bedenkenlos an seine bzw. ihre Kopfhaut, Haare und Frisuren heran. Allerdings ist dieser neue Trend nicht nur dem Umdenken der Menschen zuzuschreiben, sondern auch der Tatsache, dass immer mehr Leute unter Allergien leiden und viele Stoffe für sie schlichtweg unverträglich sind.
Für die Industrie bedeutet das natürlich ein Umdenken. Viele Mittel, die früher für die Produktion von Shampoo, Haargel, Haarwachs, etc. benutzt wurden, sind heute fast ein Tabu. Allerdings hat es nicht lange gedauert, bis sich die Unternehmen an die veränderte Situation angepasst haben, im Gegenteil. Die Haarkosmetik Industrie hat schnell reagiert; viel schneller als zum Beispiel die Autoindustrie, die lange brauchte bzw. lange braucht, um umweltschonende Technologien in ihre Fahrzeuge einzubauen.
Aber nicht nur für die Haarkosmetik Industrie, auch für Frisöre und Friseurinnen hat das neue Gesundheitsbewusstsein große Veränderungen mit sich gebracht. Früher bestand ihre Aufgabe in erster Linie darin, Haare zu schneiden; heute sind sie durchaus auch als Gesundheitsberater bzw. –Beraterinnen tätig. Das bedeutet, dass ihr Beruf um einiges anspruchsvoller geworden ist; neben dem Wissen über Haarschneidetechniken müssen sie heute auch noch über chemisches und biologisches Wissen verfügen; welche Mittel für sensitive Kopfhaut und Haare verträglich sind und welche nicht, ist heutzutage unverzichtbares Wissen für alle, die sich mit dem Haare schneiden ihren Lebensunterhalt verdienen.

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