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Aufzugsanlagen wie funktionien Sie?
By AlKo | Oktober 15, 2007
Eine sog. Aufzugsanlage, kurz Aufzug oder Liftanlage genannt, (Ergänzende Rechecheansätze zum Thema sind: Aufzugsanlagen und Glasaufzug ), das ist eine Anlage, mit der Leute oder auch schwere Güter in einer sich bewegenden Kabine, einem Fahrkorb oder aber auch auf einer Plattform befördert werden können.
Das geschieht in vertikaler oder aber schräger Richtung zwischen zwei oder mehreren Geschossen.
Beim Seilaufzug hängt die Kabine an Seilen, die das Ganze tragen. Die wohl älteste Bauart eines Seilaufzugs war der Trommelaufzug. Bei dieser Bauart waren die Drahtseile auf einer Trommel aufgewickelt, sozusagen wie bei einer Angelschnur. Die ganzen Seile sind dafür mit dem einen Ende ganz fest an der Trommel angebracht. Die Länge der einzelnen Seile ist durch das Ausmaß der Trommel eingeschränkt, also eignet sich der Trommelaufzug gar nicht für große Förderhöhen. Deswegen ist dieser immer häufiger durch den Treibscheibenaufzug verdrängt worden.
Beim einem Treibscheibenaufzug werden die Tragseile, die an einem Ende die Kabine und am anderen Ende ein Gewicht zum Ausgleich heben, über eine betriebene Trommel (Treibscheibe) gelenkt. Die einzelnen Seile werden nicht an dieser Treibscheibe gesichtert, sondern werden durch den Widerstand gehalten und bewegt. Zur Hilfe hat eine Treibscheibe Einschnitte, z. B. V-förmig, in diese die Tragseile dank der Spannung gequetscht werden. Der entscheidende Vorteil des Treibscheibenaufzugs liegt darin, dass ungefähr unendlich lange Drahtseile benutzt werden können (nur durch das Eigengewicht der Seile gibt es eine vom Material abhängige Grenze). Außerdem kann dieser sparsamer angetrieben als ein Trommelaufzug. Dieser Typ Aufzug ist für Hochhäuser geeignet.
Bei hydraulischen Aufzügen wird die Kabine mit Hilfe von einem oder mehreren hydraulische Kolben bewegt, die herkömmlich am Grund des Aufzugsschachts senkrecht installiert sind. Im Gegensatz zu Seilaufzügen eignen sie sich nur für kürzere Förderhöhen. Bei dieser Art von Aufzug besteht der Vorteil darin, dass der Antrieb (Aggregat plus Motor und Pumpe) nicht unbedingt am Aufzugsschacht anliegend sein muss, sondern bei begrenzten Platzgegebenheiten weiter entfernt sein kann. Es reicht die hydraulische Leitung vom Kolben zum Aggregat.
Ist die Kabine fest an dem Kolben installiert, so spricht man im Allgemeinen von einem direkt hydraulischen Aufzug. Wird die Leistung durch Seile und Rollen an die Kabine übertragen, wird dieser als indirekt hydraulischer Lift bezeichnet.
Bei einem Zahnstangenlift wird die Aufzugskabine mittels eines eigenen Antrieb bewegt.
Man trennt zwischen nachfolgenden Aufzugsarten.
Ein sog. Lastenaufzug ist eine Aufzugsanlage zum überwiegenden Verladen von schweren Lasten und evtl. Begleitpersonen. Die Benutzung ist nur für den Betreiber der Aufzugsanlage plus den Beschäftigten gestattet.
Ein Aufzug für Güter ist gemäß der bisherigen deutschen Aufzugsverordnung eine Aufzugsanlage, die nur zum Transport von Gütern ohne die Begleitung von Leuten gebaut wurde. Das Betreten – lediglich fürs Be- und Entladen – sowie das Mitfahren sind nicht erlaubt. Deshalb müssen die Güteraufzüge lediglich von außen herbeigeholt und bedient werden. Innerhalb der Kabine dürfen keine Elemente zum Bedienen des Aufzuges angebracht sein. Zu dieser Gruppe gehören auch Speiseaufzüge in Restaurants, Laboraufzüge, Kleinlastenaufzüge.
Der Personenlift transportiert Personen. Er ist der am häufigsten eingebaute Lift.
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