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Michael Schumacher – Halbgott in rot

By findur | Oktober 30, 2007

Michael Schumacher, der unangefochtene Superstar der Formel 1, wurde 1969 in Hürth geboren. Schon im Alter von vier Jahren startete er erste Fahrversuche auf der Straße vor der heimischen Garage mit einem von seinem Vater umgebautem Kettcar und später auf einer Kartbahn des ehemaligen Formel 1-Rennfahrers Wolfgang Graf Berghe von Trips. Durch häufiges Training insbesondere bei Regen, schaffte es der junge Schumacher im Alter von fünf Jahren zu seinem ersten Rennsieg und ein Jahr später sogar zur Klubmeisterschaft. Nach etlichen Siegen in der Kartserie zog es Schumacher 1987 aus den heimischen Garagen in die Formel König. Wiederum ein Jahr später wurde er in der Formel Ford Vizeweltmeister, was die Aufmerksamkeit seines späteren Managers Willi Weber erregte. Weber holte Schumacher in die Formel 3, woraufhin sich dieser 1989 mit dem Vizeweltmeistertitel, den er mit Frentzen aufgrund der Punktgleichheit teilen musste, und 1990 mit dem Weltmeistertitel bedankte. 1991 debütierte er in einem Boliden des Teams Jordan beim Rennen in Spa in der Formel 1, bei dem er zwar auf Grund eines Kupplungsschadens nach fünf Runden ausfiel, jedoch die Experten des Teams Benetton Ford im Qualifying von seinem fahrerischen Können überzeugen konnte, worauf hin diese den jungen Fahrer von Jordan abwarben und selbst unter Vertrag nahmen. In den Jahren 1994 und 1995 holte Schumacher seine ersten beiden Weltmeistertitel und wechselte. Weitere fünf Titel holte er ab 1996 in seinem zehnjährigen Engagement für Ferrari und sorgte dafür, dass an Rennwochenenden deutschlandweit die Autos in den Fertiggaragen stehen blieben und Millionen Fans mit Schumi mitfieberten. Am 10. September 2006 gab der gelernte Kfz-Mechaniker Michael Schumacher zum großen Bedauern seiner Fans seinen Rücktritt zum Ende der laufenden Saison bekannt und beendete damit eine Ära der Formel 1, die seinesgleichen sucht. Mit Rekorden wie den meisten Rennsiegen, den meisten Rennsiegen in Folge, den meisten Fahrerweltmeistertiteln, den meisten Pole-Positions, den meisten Podiumsplatzierungen insgesamt und innerhalb einer Saison (2002: 17 Podiumsplatzierungen in 17 Rennen), die meisten Hattricks (Pole Position, schnellste Rennrunde, Rennsieg), die meisten WM-Punkte in einer Saison und insgesamt erlangte er weltweiten Ruhm.

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