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Moderne Überwachung per Video und Audio
By dmeister | Dezember 13, 2007
Heute ist es in vielen Lebensbereichen möglich oder nötig, eine Überwachung durchzuführen. Dabei möchte man eventuell auch Bereiche überwachen die für einen Detektiv nicht zugänglich sind sodass dieser dann zu technischen Geräten greift um die Observation lückenlos zu gestalten. Eine Form der Überwachung, meist durch Kameras, wird an öffentlichen Plätzen zum Beispiel an Bahnhöfen, als Sicherheitsmaßnahme eingesetzt. In Deutschland wurden diesbezüglich Modellprojekte, etwa in Regensburg durchgeführt, die auf heftigen Widerstand unter Datenschützern stießen. Mittlerweile ist die Video-Überwachung kein Modellprojekt mehr, sondern wird in vielen Städten an öffentlichen Plätzen eingesetzt. Auch Kaufhäuser werden in der Regel videoüberwacht, um Ladendiebstählen vorzubeugen. Gearbeitet wird an Lösungen die direkt Gesicht oder Merkmale der Menschen scannen und somit sogar direkt anzeigen können dass sich ein Unbefugter in dem überwachten Bereich befindet. Auch im privaten Bereich lassen viele Hausbesitzer ihr Haus überwachen um im Fall eines Einbruchs wenigstens bewegte Bilder des Täters vorzeigen zu können. Auch per Audioüberwachung versucht man heute, geheime Gespräche von Verdächtigen aufzeichnen und um diese anschließend als Beweis anführen zu können. Neben den konventionellen Methoden wie versteckten Wanzen gibt es noch die ausgefallen Methode der optischen Mithöreinrichtung. Hierbei wird ausgenutzt, dass eine Fensterscheibe im Takt mit der Sprache schwingt. Um diese Schwingungen zu ermitteln, wird ein Laserstrahl auf die Scheibe gerichtet und wieder aufgefangen. Aus den Abweichungen des Laserstrahls werden die gesprochenen Worte elektronisch rekonstruiert. In der Zukunft wird es sicherlich noch viel ausgeklügelter Methoden geben. Die Frage des Datenschutzes ist dabei immer wieder viel diskutiert. Wie weit darf man die Privatsphäre verletzten, in wiefern darf man festhalten wo sich die Bürger aufhalten und wie schmal ist der Grat zwischen Nutzen und Schaden für die Allgemeinheit. Das Recht am eigenen Bild ist dabei auch immer wieder ein Streitpunkt.
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