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Sexualität in den Wechseljahren

By stma | Dezember 25, 2007

Frauen unterscheiden sich stark in ihren sexuellen Bedürfnissen und Aktivitäten. Selbst im individuellen Lebenslauf einer Frau ändern sich häufig die sexuellen Wünsche aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Kommt frau nun in die Wechseljahre ändert sich für viele die sexuelle Aktivität, die Lust am „traditionellen“ Geschlechtsverkehr nimmt häufig ab. Die Gründe reichen von sexueller Unlust bis hin zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, beispielsweise weil die Scheidenhaut dünner geworden ist und leichter einreißt oder eigenen gesundheitlichen Problemen. Manche Frauen nehmen die Menopause auch zum Anlass sich aus einer sexuell unbefriedigenden Beziehung zurückzuziehen.

Es gibt aber auch eine zweite Gruppe von Frauen bei denen ihr Sexualverhalten gerade umgekehrt ist. Diese Frauen genießen den Sex in der Menopause viel unbeschwerter, weil sie sich nicht mehr um die Verhütung kümmern müssen. Sie fühlen sich befreit und können ihre sexuellen Wünsche sorglos ausleben.

Die Orgasmusfähigkeit ist von den Wechseljahren nicht betroffen, auch wenn die Scheide langsamer feucht wird und die Zeit sich verlängert, bis frau zum Höhepunkt kommt. Die meisten Männer erleben jenseits der Vierzig einen inneren Umstellungsprozeß nicht nur auf seelischer, sondern auch auf körperlicher Ebene. Sind die Männer nun gleich doppelt betroffen, von Wechseljahren und Midlifekrise?

Ab dem 40. Lebensjahr sinkt bei Männern die Testosteron-Produktion jedes Jahr um ca. ein Prozent. Durch diesen veränderten Hormonhaushalt treten oftmals Beschwerden auf, die von Mann zu Mann sehr unterschiedlich sind.

Bei einem starken Hormonausfall (Andropause; Gegenstück zur weiblichen Menopause) können folgende Symptome auftreten: Erschöpfungszustände, deutlicher Verlust an Ausdauer und Muskelkraft, unerklärliche Gewichtszunahme, starker Haarausfall, Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, Nervosität, Hitzewallungen, Probleme mit den Augen, Prostatavergrößerung, gänzlicher Verlust der Potenz. Diese männlichen Wechseljahresbeschwerden lassen sich durch künstliche Hormongaben behandeln.

Die Midlifekrise beim Mann ist mehr ein seelisches Phänomen und ist eine Zeit des persönlichen Umbruchs, die Angst vor dem Älterwerden. Die Symptome sind allgemein bekannt. Männer brechen aus langjährigen Ehen aus und suchen sich eine jugendliche Freundin, oder sie werfen einen erfolgreichen Job hin. Sie entdecken Mode und Fitness für sich und oder suchen sich Ersatzbefriedigungen in Form von übermäßigem Genuss von Essen und Alkohol.

www.wechsel-jahre.info

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