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Alkoholentzug
By Karsten | Dezember 31, 2007
Menschen, die regelmäßig Alkohol konsumieren und sich Gedanken machen, ob dieser noch vertretbar ist, wollen oft was ändern und spielen dabei mit ihrem Leben.
Durch regelmäßigen Alkoholkonsum hat sich der Körper an das Gift gewöhnt und wenn der Alkohol dann plötzlich von heute auf morgen abgesetzt wird, reagier er mit Entzugserscheinungen, die im schlimmsten Fall tödlich enden können.
Ein Alkoholentzug sollte daher immer unter ärztliche Aufsicht erfolgen und möglichst in einem Krankenhaus.
Viele Gründe werden vorgeschoben, warum die nicht möglich ist. Die häufigsten Ausreden, sind damit verbunden, weil man sich nicht zu seiner Alkoholkrankheit bekennt und gern heimlich, ohne das jemand mitbekommt, seinen Alkoholkonsum beenden oder gar nur reduzieren möchte.
Für eine dauerhafte Nüchternheit, welche für einen alkoholkranken Menschen unabdingbar ist, sind aber viele Lebensveränderungen, sowie ein offener und ehrlicher Umgang mit seiner Erkrankung erforderlich.
Ein stationärer Alkoholentzug verringert die Risiken, schon am Anfang seines neuen Lebens Folgeschäden davonzutragen. Die Entzugserscheinungen können mit Medikamente gelindert werden und im Notfall, beim eintreten eines möglichen Krampfanfalles oder einem Delirium, ist immer ein Arzt zur Stelle.
Weiterhin bietet der stationäre Entzug die Vorbereitung weiterer Behandlungsmöglichkeiten, wie beispielsweise eine anschließende Therapie.
Während des Alkoholentzuges können Vorbereitungen dafür getroffen werden, wobei anwesende Psychologen und Sozialarbeiter zur Verfügung stehen.
Sicherlich gibt es die Scham, fremden Menschen von seinem Alkoholproblem zu erzählen und um Hilfe zu bitten.
Auf der anderen Seite kann man aber nur eine Chance haben, wenn sein näheres Umfeld von der Alkoholkrankheit weiß und so auch Hilfe und Unterstützung gegeben ist.
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