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Zwischen Fernstudium und Weiterbildung
By Heike Amster | Januar 11, 2008
Es gibt Entscheidungen, die beim besten Willen nicht gerade leicht fallen. So befinden sich immer mehr Arbeitnehmer, die etwas für ihr berufliches Weiterkommen tun wollen und in Sachen Bildung aktiv werden wollen, in der Zwickmühle. Sollen sie nun ein Fernstudium aufnehmen, das wöchentlich gut und gerne 20 Stunden und mehr zur Arbeitszeit abverlangen kann, wenn es halbwegs zügig vonstatten gehen soll? Oder ist die klassische Weiterbildung die bessere Alternative. Tatsächlich ist die Wahl aus mehreren Gründen nicht gerade leicht. Zum einem verlangen beide Varianten finanzielle Investitionen, die eine gute Wahl notwendig machen. Stellt man später fest, dass die Entscheidung die falsche war, ist das Geld nun einmal weg. Auch ist das Fernstudium als Freizeitbeschäftigung nicht bei allen Arbeitgebern sonderlich gerne gesehen. Warum dies so ist, erklärt sich ganz einfach. Arbeitnehmer, die per Fernstudium ihre berufliche Qualifikation verbessern, legen nahe, dass sie mit ihrer jetzigen Lage unzufrieden sind. Gerade dann, wenn das gewählte Fernstudium nichts mit der bisherigen Laufbahn gemeinsam hat. Weiterbildung in einer Weise, in der auch die Firma positiven Nutzen aus der Bildungsmaßnahme ziehen kann, ist hingegen oft so willkommen, dass Arbeitgeber die Aktivitäten unterstützen und Arrangements bei den Arbeitszeiten zulassen, wenn dadurch neue Betätigungsfelder im Rahmen des Unternehmens für den Weiterbildenden entstehen können. Grundsätzlich ist es aber eben dann am besten, ohne das Wissen des Chefs ein Fernstudium aufzunehmen, wenn ein Wechsel in lukrativere Positionen angestrebt wird. Im Gegensatz zur normalen Weiterbildung genießt das Diplom im Fernstudium-Studiengang einen ausgezeichneten Ruf bei potentiellen Arbeitgebern, weil hier große Initiative des Angestellten deutlich wird.
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