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Die mit einem DSL-Anschluss verbundenen Kosten

By mm | März 27, 2008

Wer sich einen Internetzugang auf der Basis von DSL zulegen will, der muss sich, um kein Geld zu verschwenden, zunächst einmal gründlich mit den Angeboten der vielen DSL-Anbieter befassen und die Preise miteinander vergleichen. Es ist für Einsteiger wahrlich nicht sehr einfach, bei den vielen Anschlussarten und Gebühren durchzublicken.

DSL-Anschlüsse werden in verschiedenen Bandbreiten angeboten. Es gibt DSL-Anschlüsse mit Datenübertragungsgeschwindigkeiten von ein, zwei, sechs und sechzehn Megabit pro Sekunde. Je höher die Bandbreite ist, desto höher ist freilich auch der Preis. Es kann sein, dass ein Anschluss mit sechs Megabit pro Sekunde im Einzelfall nicht möglich ist, und dann liefert der Anschluss nur drei Megabit pro Sekunde, kostet aber dennoch nicht weniger. In der Regel verlangen die DSL-Anbieter Bereitstellungsgebühren für die Einrichtung neuer DSL-Anschlüsse. Lediglich bei den flotten DSL 6000- und bei den DSL 16.000-Anschlüssen berechnen die DSL-Anbieter meist keinen Einrichtungspreis. Allerdings wird die Bereitstellungsgebühr sehr oft im Rahmen von Sonderangeboten und Rabattaktionen erlassen beziehungsweise gestrichen. Wird vom DSL-Anbieter ein Bereitstellungsentgelt erhoben, so beträgt dies stets zwischen 30 und 100 Euro.

Mit dem DSL-Anschluss allein ist es natürlich noch nicht getan. Benötigt wird darüber hinaus ein DSL-Tarif. Früher, vor wenigen Jahren, wurden von den DSL-Anbietern sehr viele Volumentarife und sogar Zeittarife angeboten, inzwischen jedoch gibt es fast nur noch DSL-Flatrates, also Pauschaltarife für unbegrenztes Surfen zum monatlichen Festpreis; viele DSL-Anbieter haben gar keine anderen Tarife mehr im Angebot. Durch den DSL-Tarif entstehen freilich weitere Kosten, die ebenfalls zu beachten sind und die zu der monatlichen Grundgebühr für den eigentlichen DSL-Anschluss hinzu addiert werden müssen. Nur wer mit spitzem Stift rechnet, kann den günstigsten DSL-Anbieter ermitteln. Doch der Aufwand lohnt sich, schließlich bindet man sich meist für zwei Jahre an den gewählten DSL-Provider.

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