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Olympia in Peking 2008

By Ana Sare | Juli 14, 2008

Vier Jahre sind schon wieder rum; und jetzt beginnen sie wieder: die olympischen Sommerspiele werden ausgetragen. Olympia 2008 findet in diesem Jahr in der chinesischen Stadt Peking statt. Schon im Jahr 2001 hatte sich das Mondiale Olympische Kuratorium für das Ausrichterareal China gestimmt. Am 08. August wird dann auch der kostspielige Eröffnungsfestakt erfolgen, die in diesem Sommer unter der Maxime “Eine Welt, ein Traum” steht. Der Zeitpunkt wurde nicht belanglos ausgesucht, denn in China stellt die acht eine Glückszahl dar. Insofern wird auch die Eröffnungsfestivität um 08:08 abends beginnen.

Das etablierte Fackelrennen hat schon in der Klassik seine Abstammung. Um die Olympischen Turniere anzukündigen, wurden Sprinter mit Ästen durch das Land entsendet. Im Zuge der Turniere in der geschichtsträchtigen Großstadt Olympia sollten keine Unruhen oder Waffenkämpfe erfolgen, infolgedessen riefen die Läufer symbolisch den Olympischen Frieden aus. Fackelwettkämpfe waren besonders in Athen als Wettstreit nachts bekannt; hierbei war entscheidend, die Leuchte noch brennend zum Bestimmungsort zu bringen. Aus diesen zwei Bestandteilen bildete sich künftig das symbolische Olympische Feuer. Der olympische Gedanke umfasste demnach schon in der Klassik, dass die Völker im friedlichen Wettkampf miteinander einträchtig leben sollten. Für den separaten Wettkämpfer hieß das, seinen Körper durch steinharte Übung auszugestalten, und damit die Gottheiten zu huldigen. Darüber hinaus Anerkennung und Respekt konnte er kriegen, wenn er von den Gegenspielern als Sieger ausgezeichnet wurde. Schließlich umfasste der Wettlauf also auch, sich in der Öffentlichkeit hohe Anerkennung zu verschaffen. So wurden Gottesglauben und gesellschaftliche Werte in der Körperkultur miteinander gekoppelt. Auch aktuell noch wird den Sportsmännern durch die Teilnahme an Olympia 2008 hohe Anerkennung entgegengebracht; zudem ist heute aber auch noch eine weitere Leitlinie entscheidend: “dazu zu gehören ist alles” heißt es gängig unter den Sportsmännern, die sich durch Wettbewerbe in ihrem Sport erst für die Olympische Sommerspiele Leistung erbringen müssen.

Auch die Olympische Flagge stellt eine Metapher dar: zusammen fünf Weltteile werden mit den fünf olympischen Kringeln vergegenständlicht; durch Olympische Spiele sollen alle Weltteile untereinander kombiniert werden. Die fünf Couleurs der Flagge stehen im Gegensatz zu einigen anderen Meinungen für alle Nationalflaggen des Planeten, die in den Kringeln zueinandergebracht werden sollen. Pierre de Coubertin hat die Flagge seinerzeit im Jahre 1913 ausgearbeitet und ihr bekanntermaßen die gebührende Allokation gegeben. Auch in Peking 2008 werden bald Olympische Spiele abgehalten, um die Völker des Planeten in Einigkeit zu vereinigen.

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