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Kostenloses Girokonto – Vor- und Nachteile

By Torsten | Januar 19, 2009

Ein kostenloses Girokonto zu finden, ist heute gar nicht mehr so schwer. Schließlich wird dieses bereits von fast jeder Bank angeboten. Doch nicht immer sind diese Konten auch wirklich frei von Kosten. Häufig wird bei einem gratis Girokonto ein monatlicher Betrag gefordert, der mindestens eingehen muss. Ist dieser Betrag sehr hoch, was bei einigen Banken durchaus der Fall ist, so kann man dieser oft nicht aufgebracht werden und es fallen wieder die normalen Gebühren an. Ebenfalls kann ein kostenloses Girokonto gewährt werden, bei welchem man jedoch jede Überweisung einzeln bezahlen muss. Auch hier ist das gratis Girokonto wieder mit Kosten verbunden, die man vermeiden wollte.

Wer wirklich ein gebührenfreies Girokonto wünscht, der wird deshalb wohl am ehesten bei einer der Direktbanken fündig. Diese bieten neben dem gratis Girokonto, welches wirklich kostenfrei ist, auch noch eine Verzinsung auf das Guthaben an. Zwar sind diese Zinsen nur äußerst gering, jedoch kann man davon ausgehen, dass man mit diesem Girokonto noch die besten Karten hat. Auch sind bei einigen der Direktbanken die Zinsen für den Dispositionskredit deutlich niedriger, als beispielsweise bei den örtlichen Banken.

Trotzdem man hier also ein wirklich gebührenfreies Girokonto erhalten kann, bieten die Direktbanken auch einen entscheidenden Nachteil. Die persönliche Betreuung durch einen Sachbearbeiter fehlt. Man wird sich mit einer solchen Bank nur via E-Mail oder Telefon-Hotline verständigen können. Der persönliche Ansprechpartner und Kontakt fehlt somit den meisten Menschen, wenn sie sich für eine Direktbank entscheiden. Insofern gilt es, diesen Nachteil zu bedenken, wenn man sich für ein bestimmtes kostenloses Girokonto entscheiden will.

Topics: Finanzen | 1 Comment »

One Response to “Kostenloses Girokonto – Vor- und Nachteile”

  1. Uwe (Experte im Geldsparen) Says:
    Februar 27th, 2009 at 18:36

    Ich sehe den fehlenden direkten Kontakt zu einem Banker – in Zeiten der Finanzkrise – nicht unbedingt als Nachteil. Wenn ich einen sehen will, muß ich ja nur die Nachrichten schauen.

    Mal im Ernst, wer sich für eine Direktbank entscheidet, verzichtet vielleicht auf ein dicht gestricktes Filialnetz. Aber wann bitte schön braucht man als Privatkunde denn noch ein persönliches Verkaufs- äh, Beratungsgespräch? Im Internet kann ich mich ohne Zeitdruck informieren, und zwar mit einer Auswahl, von der der Banker vor Ort nur träumt…

    Gruß aus Berlin,
    Uwe.

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