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Der Arbeitsspeicher
By Torsten | Juli 1, 2009
Im Arbeitsspeicher werden Datenobjekte abgelegt und können später wieder abgerufen werden. Im Gegensatz zur Festplatte, die an sich die gleiche Funktion erfüllt, gehen die Daten bei einer Stromunterbrechung verloren.
In Rechnern wird der Arbeitsspeicher meist in Form eines Speichermoduls eingebaut. Es gibt verschiedene RAM Typen. Bis zum Ende der 90er Jahre wurden vorwiegend SIMMs mit FPM- oder EDO-RAM eingesetzt, heute sind DIMMs mit SDRAM, DDR RAM, DDR2 RAM oder DDR3 RAM üblich. Moderne Betriebssysteme haben häufig zusätzlich einen virtuellen Arbeitsspeicher. Damit wird der normale Arbeitsspeicher vergrößert.
Der physikalische Speicher wird durch Adress- und Datenbus angebunden. Der Datentransfer erfolgt dabei über den Datenbus. Er kann bis zu 64-Bit in einem Zug transferieren. Der Adressbus sorgt dafür, dass die angeforderten Speicherzellen ausgewählt werden. Nach seiner Busbreite leitet sich der höchste ansprechbare Speicher des Prozessors ab. Pro Adresse ist stets 1 Byte abgelegt.
Weltweit gibt es nur neun Speicherchiphersteller: Nanya, Elpida Memory, Hynix, Micron Technology, Promos, Powerchip, Qimonda, Samsung und FOS-Systems. Sie haben 97 Prozent Marktanteil. Anbieter von Speichermodulen erwerben die Chips von diesen Herstellern und verwenden sie auf ihren Platinen. Zu diesen Herstellern gehören Corsair, Kingston Technology, MDT, OCZ und A-Data. Sie werden auch als Third-Party-Hersteller bezeichnet.
Verwendet man einen Dual Channel RAM, muss man bei den Third-Party-Herstellern darauf achten, Modul-Paare zu kaufen. Bei den Originalherstellern ist das nicht notwendig.
Als Mittler zwischen Modul- und Speicherchipherstellern sowie Verbrauchern und Händler haben sich in Deutschland verschiedene Anbieter etabliert. Dazu gehören zum Beispiel CompuRAM und Kingston. Sie bieten für die meisten Systeme spezifizierte Speichermodule.
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