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Das Forschen an Stammzellen

By MaryK | Oktober 16, 2009

In den letzten Jahren hat die Stammzellenforschung eine flotte Entwicklung durchlaufen: Anfang des 20. Jahrhunderts hatten die Forscher die erste Grundlage der Gewebekultur entwickelt: Zellen konnten mit verschiedenen Verfahren vervielfältigt werden. Anfang der sechziger Jahre entdeckte man zum ersten Mal Stammzellen im Knochenmark von einer Maus. Seit 1970 wird die Stammzellenbehandlung bei krankhaften Erscheinungen im Blut wie z.B. Blutkrebs zur Hilfe genommen. 1981 entnahmen die Forscher zum ersten Mal embryonale Mäusestammzellen in den Forschungslaboratorien. Ergebnisstudien verdeutlichten das Dasein von hämatopoetischer Stammzellen im Nabelschnurblut. Eine nicht so lange Zeit nach dieser Entdeckung wurde dem ersten Menschen mit einer Fanconi-Anämie-Krankheit Blut aus der Nabelschnur gegeben. Seit den letzten Jahren fanden die einzelnen Forschungszentren in zahllosen menschlichen Organen und Gewebearten adulte Stammzellen. Diese erforschten Zellenarten konnten dann so kultiviert werden, dass sie sich mit steigender Tendenz vermehrten. Aus Stammzellen von Mäuseembryos wurden Nervenzellen entwickelt, womit der Forschungsbereich Sklerose gleichartige Nervenerkrankungen in den Versuchen behandelte. Im Jahre 2000 gelang der Forschungsabteilung in Schweden ein fortschrittliches Testergebnis: Stammzellen aus dem Gehirn adulter Mäuse machten das Machen von Gewebetypen durchführbar, die je nach dem Gebiet ihres Einpflanzens beispielsweise die Form von Nerven erhalten. Ebenso bei adulten menschlichen Stammzellen setzte die Forschungswelt dann auf die Anwendung der vorherigen Forschungsergebnisse auf die etwas andere Art der Stammzellen: Später (2001) wurden dieser Zelltyp aus dem Mark der Knochen bei Herzinfarktpatienten zur Heilung des krankhaften Gewebebereichs eingesetzt. Im Jahr darauf vereinbarte der Deutsche Bundestag, diese Art der Forschung ausschließlich an Stammzellen aus dem Ausland und eisernen Auflagen zu tollerieren. Die Befürworter können eine Stammzelleneinlagerung des Nabelschnurblutes des Neugebohrenen bewirken, sodass es ihm selber oder ebenfalls verwandschaftlich Verbundenen für immer nutzen kann. Die gerade Entbundene kann zusätzlich eine Probe der sog. Schafshaut oder auch Amnion durchführen lassen: Die Schafshaut, wird von der Plazenta abgetrennt und kühl gelagert, beziehungsweise kann nach dieser Entdeckung bei Verbrennungen gebraucht werden. Körpereigene Stammzellen aus der Haut sind ausgezeichnet für den Gebrauch der Zellen in der Wiederherstellungsdermatologie bei der Bildung von Gewebetypen und können in jeder Altersklasse gewonnen werden. Im Unterschied zu den Zelltypen aus dem Mark der Knochen oder Blut aus der Nabelschnur verfügt das Gewebe der Haut nicht nur über unzählig viele Stammzellen, – das Herausnehmen ist außerdem kinderleicht und ungefährlich. Hinsichtlich der Verbesserung auf den Gebieten der Forschung an Stammzellen existieren berechtigte Hoffnungen, dass sich in wenigen Jahren Erkrankungen wie Multiple Sklerose durch eine Stammzellentherapie bessern lassen.

Topics: Gesundheit & Medizin | No Comments »

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