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Wenn der Hund zum Angstbeißer wird …

By Torsten | Oktober 16, 2009

… dann hat man als Halter wirklich ein großes Problem. Nicht nur, dass man nicht weiß, ob der Hund vielleicht auch die eigene Person zu beißen versucht oder aber die eigenen Kids „angreift“, auch kann man in eine schwere finanzielle Misere geraten, wenn der Hund einen Fremden auf der Straße beißt, weil er Angst vor ihm hat. Im Grunde hat der Gebissene jetzt das Recht, sich per Anwalt ans Gericht zu wenden und eine entsprechende Schmerzensgeldklage einzureichen. Des Weiteren wird er unter Garantie das zuständige Amt der Stadt involvieren, damit diese sich um das Tier kümmern. Eventuell wird sogar behauptet, dass man den Hund dazu trainiert habe, weil man die jeweilige Person vielleicht nicht mag – im Grunde können die geheimnisvollsten Geschichten auftreten, die allesamt vor Gericht breitgetreten werden. Da ist es von Vorteil, wenn man eine Hundehalterhaftpflicht abgeschlossen hat. Eine Hundehalterhaftpflichtversicherung kostet im Jahr vielleicht um die 70,00 €, schützt aber in jeglichen Fällen, in denen der Haustier einen Schaden anrichtet, sowohl bei materiellen Schäden als auch bei Personenschäden. Hierzu gehören natürlich auch Hundebisse, die vom eigenen Hund ausgehen. Zwar kann man das Tier nicht vorm Tragen eines Maulkorbes schützen und sich selbst nicht vor der Aufdrängung einer Wesensprüfung etc., aber man kann sich finanziell absichern und dafür Sorge tragen, dass der Geschädigte nicht Ewigkeiten auf sein Schmerzensgeld warten muss. Hundebisse schmerzen gewaltig, das weiß jeder – und man selbst wäre sicherlich auch nicht begeistert davon, wenn man einen Hundebiss abbekäme und dann monatelang auf das Schmerzensgeld warten müsste, weil der Hundehalter einfach kein Geld besitzt.

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