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Aus dem hessischen Gebiet stammende Delikatessen
By rania_g | Oktober 27, 2009
So gegensätzlich die Landstriche hierzulande seien können, so verschieden sind auch die regionsgebundenen Delikatessen. So gibt es auch im Gebiet Hessens sehr viele hessische Spezialitäten, welche eine wirkliche Freude für den Gaumen sind. Oftmals haben die aus Hessen stammenden Delikatessen Titel, welche für Auswärtige recht exotisch erscheinen. Hierbei zu erwähnen ist z.B. aus Äpfeln gemachter Wein, in dem Raum Hessen als Äppelwoi betitelt, welcher vorwiegend in einem “Bembel”, ein Krug aus Ton angeboten wird. Nennenswert von den alkoholhaltigen Besonderheiten von Hessen sind noch der Kräuterschnaps und der Kräuterlikör zu erwähnen. Diese Kräutertränke werden meistens aus den Kräutern im Gebiet von Hessen gewonnen und sind ein Balsam für den Magen nach der Einnahme einer großen Mahlzeit. Die hessischen Spezialitäten sind auf jeden Fall ebenfalls nicht nur im hessischen Raum bekannt. Da wären z.B. die “Rippsche mit Kraut” zu ergänzen, welche aus gegartem Fleisch seien können und mit gekochtem Sauerkraut beziehungsweise als Brotbelag kredenzt werden. Der allerorts bekannte “Handkäs mit Musik” hergestellt aus einem besonderen Milchkäse und wird meistens in hessischen Lokalen mit Äppelwoivertrieb angeboten. Die Namensgebung des aus Sauermilch gemachten Käses ist auf die Produktion und Formung mit der Hand zurückzuführen und das Wort “Musik” in der Titulierung enthält die aus Essig und Kümmel hergestellte gewürzten Soße. Die nicht so bekannte “Ahle Wurst” bezeichnet eine würzige Wurst aus Nordhessen, welche sehr lange reift. Sie wird aus Schweinespeck und sehr klein gemahlenem Fleisch von dem Muskel vom Schwein hergestellt. Es gibt sie in einer an der Luft getrockneten und geräucherten Fassungen und braucht eine Mindestreifungszeit von mehreren Monaten. Ebenfalls “Weckewerk”, wird zu den hessischen Spezialitäten zugeordnet. Hierbei sind die Inhaltsstoffe gegarte Schwarten, welche mit bestimten Würzstoffen und einer Kraftbrühe vermengt werden. Das Großartige an dieser Sache sind, beigemengte trockene Weißbrotteile, welche als “Wecke” bezeichnet, dieser fabelhaften Wurstvariante ihren Namen schenken. Herkömmlich in der Pfanne gebraten und noch warm gegessen ist dieses “Weckewerk” ein wahrlicher Hochgenuss, welcher für den Betreffenden leichter schmeckt, wenn dieser danach einen für den Magen wohltuenden Kräuterlikör trinken kann. Besonders bekannt ist darüber hinaus die “Grüne Soße”, welche kalt zu Fleisch, aber auch zu Gemüse oder Eikreationen verzehrt wird. Sie setzt sich zusammen aus zahllosen Kräuterpflanzen, zusammengemischt mit saurer Sahne. Diese Kräuter werden extra für die grüne Sauce in einem Teil Frankfurts angebaut und dadurch wird die Soße, welche in anliegenden in Europa liegenden Ländern als “Sauce verte” bekannt ist, sicherlich zu einer aus Hessen kommenden Spezialität.
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