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Richterspruch

By Torsten | Oktober 28, 2009

Im vorletzten Jahrhundert, als sich das Dart spielen in England zu verbreiten begann, wurde es von den Amtsträgern kritisch beäugt. Man stufte es zunächst als Glücksspiel ein. Für die Veranstaltung von Glücksspielen galten schon seinerzeit strenge Auflagen und bedurften der Genehmigung von offizieller Seite. Ein Gastwirt hatte sich daran nicht gehalten und in seiner Kneipe Dartturniere veranstaltet. Folgerichtig wurde er vors Gericht gezerrt und des Wettens auf ein Glücksspiel angeklagt. Seinen Beteuerungen, dass es sich hier um ein Geschicklichkeitsspiel handelt, bei dem es vor allem auf Konzentration und Präzision beim Wurf ankomme, wurde zunächst kein Glauben geschenkt. Schließlich gelang es ihm doch, das Gericht zu überzeugen, wenigstens eine Demonstration des Spiels zuzulassen. Einer der besten Spieler der damaligen Zeit sagte dem Wirt seine Unterstützung zu und erschien vor Gericht. Er traf die aufgebaute Dartscheibe zielsicher zunächst dreimal hinter einander in die zwanzig und danach noch dreimal in die doppelte zwanzig. Der Vertreter vom Gericht traf man gerade mit einem Wurf überhaupt die Scheibe. Dieses Ergebnis beeindruckte dann doch sehr und das Gericht deklarierte Dart zum Geschicklichkeitsspiel und der Wirt wurde freigesprochen und nicht weiter behelligt.

Da das notwendige Equipment für Dart einfach zu beschaffen ist und auch kein kostspieliges Unterfangen im Freizeitbereich darstellt, sind Dartscheiben und das Zubehör fast überall anzutreffen. Gespielt kann überall werden. In der Kneipe, in der Spielhalle, im Jugendclub, im Kinderzimmer – oder Hobbyraum zuhause oder auch im Garten. Die Dart Regeln sind auch sehr einfach. Man einigt sich auf einen Wurfabstand und das weitere Prozedere, wie Zählweise oder jeder bekommt eine Anzahl an Würfen und wer danach die meisten Punkte hat gewonnen.

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