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Webhosting

By felix83 | Dezember 12, 2009

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seinen Webauftritt ins Netz zu stellen. Welche Methode man verwendet und welche am sinnvollsten ist hängt vom Ziel der Homepage und von der Menge der zu kommunizierenden Inhalte ab.

Der kleinste Auftritt ist sicherlich die persönliche Website. Hier gibt es eine Reihe von Angeboten die oft auch gratis sind. Das Webhosting wird in diesem Falle auf einem großen gemeinsamen Server durchgeführt. Man teilt sich hier in diesem Falle mit mehreren Usern einen gemeinsame Webserver. Meist handelt es sich hierbei um einen Apache. Man hat keinen Zugriff auf die Maschine und auch keinen Zugriff auf das zugrundeliegende Betriebssystem. Die Informationen werden per Webdienst oder per FTP übertragen. In aller Regel werden bei diesen Angeboten auch keine dynamischen Elemente wie Perl oder PHP erlaubt. Das Webdesign eines solchen Auftrittes ist also sehr beschränkt.

Manche Anbieter erlauben auch dynamische Elemente wie PHP, Perl oder Java. Auch bei dieser größeren Variante handelt es sich immer noch um ein Webserver, der mehrere Anwender versorgt. Das Webdesign kann aber hier schon ausgefeilter sein. Durch dynamische Inhalte lassen sich dann auch komplexere Werbeauftritte realisieren. Durch die Verwendung von PHP kann auf einfache Art und Weise eine Kundenkommunikation erreicht werden. Mails können ausgetauscht werden, Angebote verschickt werden.

Die Grenzen eines Shared Hosting liegen im Anspruch. Wenn man einen Shop betreiben möchte, dann ist in der Regel für ein gutes Webdesign mindestens ein eigener virtueller Server oder aber ein Rootserver angeraten.

Bei einem virtuellen Server bekommt man bei dem Provider die Möglichkeit, ein Image auf dem Server des Providers zu lagern. Hier hat man dann alle Freiheiten wie bei einer eigenen lokalen Maschine. Freiheiten bedeuten natürlich auch Verantwortungen. Man muss auf Datensicherheit und auf Einbruchsschutz selbst achten. Sollte der virtuelle Server als Relaisstation für Hacker dienen, dann drohen auch juristische Konsequenzen. Der virtuelle Server bietet aber große Gestaltungsmöglichkeiten. Material und Methoden zur Generierung von Anwendungen sind in keinerlei Art und Weise reglementiert. Selbst ungewöhnliche Materialien wie Java Forms können genutzt werden. Das Webdesign kann sich vollkommen den Erfordernissen anpassen. Man muss nicht über die Möglichkeiten mit dem Provider sprechen

Wenn eine hohe Reichenleistung benötigt wird, dann bietet sich ein eigener Rootserver an. Hier hat man seine eigene Maschine, die beim Provider steht. Die eigene Anwendung beeinflusst weder andere Anwendungen noch wird sie durch andere Anwendungen beeinträchtigt. Wenn man Multimedia Materialien anbietet, dann sollte man diese Lösung ins Auge fassen.

Die Aufgaben des Providers beim Webhosting sind also recht unterschiedlich. Beim Shared Server gibt der Provider die Materialien für das Webdesign vor, beim eigenen Server oder bei einer virtuellen Lösung hat der Provider nur technische Aufgaben zu erfüllen.

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