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Barrierefreies Webdesign

By felix83 | Dezember 13, 2009

Mit der Barrierefreiheit im Internet, wird die Möglichkeit für jeden Menschen bezeichnet, Webseiten frei besuchen und benutzen zu können. Leider haben viele Menschen körperliche Einschränkungen wie Sehbehinderungen o.Ä. die eine herkömmliche Nutzung des Internets nicht erlauben. Beim Gestalten von Internetseiten berücksichtigen dies viele Webdesigner nicht. Das Prinzip der Barrierefreiheit im Internet setzt hier an, indem Websites von Vorne herein so gestaltet und programmiert werden, dass auch diesen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, sich dort frei zu bewegen.Die Anforderungen an Websites die diesem Anspruch gerecht werden sollen, wurden in Deutschland in der BITV festgehalten. Der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung. Dort wird geregelt, was Webdesigner bei der Gestaltung einer Homepage beachten müssen, um auch Menschen mit Behinderung den Zugang ermöglichen zu können.

Der Webdesigner, mit Ambitionen seine Website behindertengerecht zu gestalten, kann beispielsweise die Grafiken auf der Seite mit Alternativtexten ausstatten. Doch diese sind nutzlos, ist die Navigation nicht auf bestimmte Zugangsmethoden abgestimmt. Deshalb muss man beim gestalten von Internetseiten, nach den Kriterien der Barrierefreiheit, nicht nur einzelne kleine Details verändern sonder das Ganze im Blick haben und das programmieren nach diesen Anforderungen als ganzheitliches Konzept verstehen.
Zum einen umfasst das das Gebiet der Eingabegeräte. Es wird oft vergessen dass die Computermaus nicht die einzige Möglichkeit einen Computer zu bedienen. Viele erfahrene Nutzer wissen die Tastatur durch Shortcuts und kurze Tastenkombinationen, für ihre Zwecke zu nutzen. Doch wer einzig auf seine Tastatur angewiesen ist, ist bei einer Website die lediglich für die Benutzung per Maus konfiguriert ist aufgeschmissen.
Doch auch bei der Ausgabe der Informationen einer Website, gibt es nicht nur die herkömmliche Methode über den Computerbildschirm. Informationen können über den Drucker ausgegeben werden, auditiv über die Lautsprecher oder als Braille-Zeile. Dies alles muss der Webdesigner bei seiner Arbeit, nach den Kriterien des BITV beachten.

Die größte Gruppe der Einschränkungen bei der Nutzung des Internets bilden wohl die Sehbehinderungen. Diese variieren aber und verlangen unterschiedliche Veränderungen. So gibt es den klassischen Kurzsichtigen, aber genauso auch Farbenblinde, für die, die falschen Farbkombinationen die Seite völlig unleserlich machen können. Es gibt komplett Blinde, die mit Sicherheit die größten Probleme haben, aber auch Leute die lediglich die Inhalte schlechter erkennen können. Es reicht deshalb nicht, die Inhalte auf der Homepage automatisiert an die barrierefreien Standards anzupassen. Zwar gibt es Programme die einen Großteil dieser Arbeit erledigen, in einigen Bereichen muss allerdings der Content von Hand berichtigt werden. Die Technik kann eine große Hilfe bei der Arbeit sein, völlig automatisiert ist ein Erstellen von einer barrierefreien Website allerdings nicht möglich.

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