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Japanreise – auf den Spuren der Götter
By Nippon | Januar 17, 2010
Schon über 1000 Jahre alt ist in Japan die Tradition des Pilgerns im Zeichen des Shintoismus und Buddhismus. Kein Wunder, denn Shintoismus und Buddhismus sind die zwei Nationalreligionen Japans, die besagen, dass in allem was einen Platz auf der Erde hat, ein Gott und Seele stecken. Besonders viele und traditionelle Wanderwege und unzählige Tempeln und Schreine gibt es auf der Hauptinsel „Kii“ und auf „Shikoku“. Naturverbundene und –begeisterte Touristen auf Japanreise werden kaum ein schöneres Fleckchen Erde finden als hier. Gerade hier ist das Netz der Pilgerwege so dicht, und die angesiedelten buddhistischen Tempel und shintoistischen Schreine so einzigartig, dass sogar UNESCO diese Wege in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen hat.
Aber nicht nur die Touristen auf der Japanreise sehnen sich nach dieser einzigartigen Mischung aus Kultur und Wandern. Auch ganz viele Japaner besuchen diese heiligen Stätten. Bis zu 15 Millionen Besucher zieht diese Region Jahr für Jahr an. Ziel der Pilgerreisen sind die drei großen Schreine: „Kumano Hongu“, „Kumano-Nachi“ und „Kumano-Hayatama“. Beim Besuch des Kumano-Nachi-Schreins können sich die Besucher ein langes Leben bescheren lassen. Doch wer sich nach Liebe und Sicherheit sehnt, der sollte sich lieber zu dem Kumano-Hayatama Schrein begeben.
Bekannt wurden diese Schreine durch die „Heian“-Kaiser, die vom 8. bis zum 12. Jahrhundert in Japan an der Macht waren. Sie selbst haben tief an die Kraft der Berge geglaubt und sind regelmäßig auf Pilgertouren gegangen.
Ein weiterer, genauso traditioneller und berühmter Wanderpfad in Japan ist auf „Shikoku“, auf der kleinsten der vier japanischen Hauptinseln. Sogar der „Große Heilige“ soll diesen Weg auf der Suche nach der Erleuchtung gegangen sein.
Doch auch die nicht religiös Angelegten haben in Japan großartige Möglichkeiten zum Wandern. Nach einer kurzen Fahrt vom Tokyo befindet man sich schon in den Ausläufen der japanischen Alpen, auf ca. 1000 Meter Höhe. Oder den 3776 hohen heiligen Berg Fuji zu besteigen ist ein Muss für jeden auf der Japanreise. Nur 120 km von Tokyo entfernt, kann man ihn zwischen Mitte Juli und Ende August auf vielen verschiedenen Wanderwegen besteigen. Auch die Berge rund um Kyoto kann man wunderbar mit einer Sightseeing Tour verbinden. Als ein Geheimtipp gilt die Wanderung entlang des Flusses „Kiyotaki“.
Japan heißt nicht nur Technik und Fortschritt, sondern auch viel Naturverbundenheit.
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