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Rasenmäher: Elektroantrieb? Benzinmäher? Mit Antrieb? Aufsitzmäher?
By Markus Ernst | Februar 11, 2010
Eine der schwierigsten Einkaufssituationen für Hobbygärtner ist die Anschaffung eines Gerätes, das die Erhaltung der Grünflächen rund ums Haus erleichtert. Das reichhaltige Angebot mit sich überschneidenden Offerten verschärft die Qual der Wahl.
Roboter
Eine der elegantesten Lösungen ist der Rasenroboter, der selbständig seine Arbeit verrichtet. Da Mähroboter sehr leise sind – so leise, dass sie sogar während der Ruhezeiten in Wohngebieten tätig werden dürfen – können sie als Ideallösung für die Rasenpflege gelten. Allerdings sind sie nicht gerade billig.
Handmäher
Wer die hohen Kosten scheut und eh nur ein paar Quadratmeter zu pflegen hat, setzt vielleicht auf einen Handmäher, der einzig und allein von Muskelkraft bedient wird. Dem höheren Kraftaufwand beim Mähen steht die einfache Mechanik gegenüber. Allerdings bietet sich dieses Gerät wirklich nur für kleine, leicht zu pflegende Rasenstücke an.
Elektro- und Akkumäher
Wer nicht selbst per Schubkraft das Mähwerk antreiben möchte und eine größere Fläche zu bearbeiten hat, entscheidet sich für den Elektromäher. Deutlich teurer, aber ohne Kabel ist die Akkuausführung. Akkubetriebene Mäher sind vergleichsweise weniger leistungsfähig.
Benzinmäher
Bei größeren Grundstücken und Rasenflächen, die schon eher einer Wiese gleichkommen, sowie angrenzende Flächen, wie etwa Böschungen an Gräben und dergleichen, ist der Benzinmäher die bessere Wahl. Er ist deutlich leistungsfähiger als der Elektromäher, unabhängig vom Stromnetz und auch robuster. Als störend wird oft der enorme Geräuschpegel empfunden, obwohl moderne Mäher inzwischen auch leiser sind. Empfehlenswert ist der Benzinmäher vor allem dann, wenn Rasenflächen und Wiesen seltener abgearbeitet werden sollen. Sie scheuen auch hohes und feuchtes Gras nicht.
Aufsitzmäher
Die Nische zwischen Benzinmäher und Rasentraktor besetzen die Aufsitzmäher. Sie sind etwas leistungsstärker als Benzinmäher und ersparen den Fußmarsch. Der Übergang zu günstigen Rasentraktoren ist fließend, allerdings sind sie bei weitem nicht so robust und universell einsetzbar.
Rasentraktor
Die Spannbreite vom kräftigen Aufsitzmäher bis zum kleinen Trecker ist weit gefasst und erlaubt eine optimale Anpassung an die Bedürfnisse. Anschaffungs-, Betriebs- und Wartungskosten sind vergleichsweise hoch, bei schwierigem Gelände und großen Flächen sind Traktoren aber unentbehrlich. Sie sind auch für Schnee- und Laubräumarbeiten zu verwenden und können meist auch einen kleinen Anhänger ziehen. Versagen sie auf der Wiese ihren Dienst, helfen nur noch die Planierraupe oder der Bagger und die anschließende Neusaat.
www.rasenmaeher.eu
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