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Die Datentarife
By telelino2 | Februar 21, 2010
Es war nicht gerade sehr einfach, das mobile Cyberspace in seinen Anfängen und in den ersten Jahren zu nutzen. Es waren nur ein paar Seiten, die mit den WAP-Browsern in der Anfangszeit zur Verfügung standen. Durch die niedrigen Übertragungsgeschwindigkeiten konnten die, hohe Daten-Volumina aufweisenden, Grafiken nur sehr eingeschränkt angezeigt werden.
Es stehen zwischenzeitlich einfache Möglichkeiten für den, der online gehen will, zur Verfügung. Auf der einen Seite kann das mit dem Mobil-Telefon selbst erfolgen. Mit vielen der neuen Handy-Typen kann man sehr gut im Cyberspace surfen, denn die Wiedergabe der Webseiten ist dank speziell angepasster Mikro-Browser und großer, hochauflösender Anzeigen sehr gut. Der Aufruf selbst umfangreicher Websites ist durch die neuen Standards der Datenübertragung, wie UMTS und HSDPA, sehr schnell und einfach geworden. Die zwischenzeitlich erreichten Datentransferraten entsprechen leicht denen einer guten DSL-Anbindung. Nicht nur wegen der immer schnelleren Datenübertragungsgeschwindigkeiten, sondern auch durch angepasste Software, wie bespielsweise Email-Clients, ist auch der Email-Verkehr sehr schnell und bequem möglich.
Doch man kann auch mit dem Netbook im Cyberspace surfen, das Internet wie gewohnt, aber mobil nutzen. Dabei kann das Handy als Modem arbeiten und wird mit einem Datenkabel mit dem Laptop angeschlossen. Man kann aber auch beim Laptop eine Dateneinschubkarte oder einen USB-Datenstick einsetzen. Die nötige Mobilfubk-Technologie ist sowohl in der Karte als auch im Stick integriert, man muss nur noch eine SIM-Karte einlegen. Damit ist man nicht mehr von einem Mobiltelefon abhängig, wenn man mobil im World Wide Web surfen will.
Die Nutzung der mobilen Datenübertragung ist eigentlich mit jedem Mobilfunk-Tarif möglich. Die Wahl einer passenden Tarif-Option zum Handyvertrag ist aber erforderlich, wenn man öfters die Datenübertragung nutzt. Denn sonst entstehen auf Dauer sehr hohe Kosten für die mobile Nutzung des World Wide Web. Verschiedene Möglichkeiten stehen zur Auswahl: Einer der so genannten Minuten-Tarife ist für alle günstig, die nur gezielt die Datenübertragung brauchen, beispielsweise zum E-Mail-Abruf oder für Downloads, aber nicht sehr viel Zeit im Cyberspace verbringen. Die Abrechnung kann auch in einem sogenannten Volumentarif erfolgen, bei der nach der Menge der übertragenen Daten abgerechnet wird, das ist gut für alle, die sich zwar sehr viel zum Surfen im Cyberspace aufhalten, aber nur wenig downloaden.
Billige Datenoptionen mit geringem Inklusiv-Volumen beschränken den Internetzugang meist auf das Mobil-Telefon selbst, wenn man nur gelegentlich ins Cyberspace geht. Man kann davon ausgehen, dass die Nutzung eines Netbooks längere Online-Zeiten bedeutet und damit ist diese Tarifoption dann nicht gut.
Wenn das Notebook unterwegs genutzt wird um online zu gehen, dann ist ein Datentarif die bessere Wahl. Dazu muss man einen separaten Handyvertrag abschließen und erhält eine zweite SIM-Karte, die für den USB-Stick oder die Datenkarte benötigt wird. Bei den Datentarifen stehen verschiedene Inklusivvolumen zur Wahl. Nicht nur die Netz-Betreiber und Service-Provider bieten zwischenzeitlich auch Daten-Flatrates an, man bekommt sie jetzt auch bei Discountern. Die sind vom Preis her gesehen und bei der Verfügbarkeit von beispielsweise HSDPA auch bei der Geschwindigkeit durchaus eine andere Möglichkeit zum DSL-Anschluss. Sie sind also notfalls auch zuhause nutzbar, falls kein DSL-Anschluss gewünscht oder möglich ist.
Es ist sicher gut, wenn man sich vor dem Abschluss eines Mobilfunkvertrags eingehend über die Daten-Tarife, den Plus Datentarif usw. informiert. Man sollte auch abschätzen, wie man das mobile Internet nutzen will, dann ist die Auswahl eines passenden Daten-Tarifs nicht mehr schwierig.
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