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Auch ohne elektrische Kaffeemaschine lässt sich prima Kaffee kochen
By Torsten | August 20, 2010
Kaffee wird heutzutage auf verschiedene Art und Weise hergestellt. Es gibt in jeder Ecke der Welt eine eigene Philosophie, wie Kaffee gekocht wird.
Daher sind sowohl die Arten der Maschinen als auch die Technik des Kaffee Kochens völlig unterschiedlich.
Wenn man sich unsere heutigen Kaffeemaschinen anschaut, kann man sich kaum mehr vorstellen, wie ihre “Großmütter” aussahen. Die Kranenkanne, die im Sprachgebrauch auch “Dröppelminna” genannt wurde, funktionierte ohne Filter und wurde vorwiegend im Norden Deutschlands verwendet. Sie war dickbauchig und birnenförmig und hatte einen kleinen Hahn, über den dann der Kaffee entnommen werden konnte. Der Kaffeesatz schwamm, bedingt durch den fehlenden Filter, lose in der Kanne herum. Beim Ausgießen in die Tasse blieb der Kaffeesatz dann in der Tülle stecken und tröpfelte langsam in die Tasse. Daher auch ihr Name “Dröppelminna”.
Eine weitere Art, ohne Strom Kaffee zu kochen, ist die French Press, die auch heute noch oft in Gebrauch ist. Hier befindet sich der Kaffeefilter inmitten der Kaffeekanne und das heiße Wasser läuft direkt auf den gemahlenen Kaffee. Dann wird eine Art Kolben heruntergedrückt und der Kaffeesatz wird an den Boden gepresst. Man sagt der French Press Methode ein intensiveres Kaffeearoma nach.
Eine weitere Methode des Kaffee Kochens ohne elektrische Kaffeemaschine ist der Potsdamer Boiler. Diese Kaffeemaschine besteht aus zwei Behältern, welche nur durch einen fest installierten Kaffeefilter in ihrer Mitte getrennt sind. Das Kaffee kochen geschieht dann folgendermaßen: In den einen Teil kommt Wasser und im anderen Teil ist der Kaffee. Die Kaffeekanne wird erhitzt und wenn das Wasser kocht, dreht man sie einfach um und der Kaffee wird aufgebrüht. Diese Methode ist vor allem in Italien sehr beliebt und verbreitet gewesen.
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